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Wie alles begann...

Im Jahr 2017 reisten 30 Mitglieder und Freunde des CVJM Graben-Neudorf e.V. für drei Wochen zu einem Missionseinsatz nach Kambodscha. Viele Berichte und Bilder aus diesen spannenden Wochen findet ihr hier.

 

In der Zeit in Kambodscha konnten wir viele neue Kontakte knüpfen, Projekte anstoßen, sowie Freundschaften schließen und vertiefen. Die Entwicklung der Arbeit vor Ort halten wir in unserem Blog fest.

 

Wie alles weitergeht...

Aus den vielen ermutigenden Begegnungen und genialem Engagement in Kambodscha haben wir einige Projekte ausgesucht, die wir weiterhin langfristig unterstützen wollen. Alle unsere Partner vor Ort arbeiten ohne die Unterstützung einer internationalen NGO oder einer großen Kirche und müssen deshalb neben ihrem Missionarsdasein selbst für ihren Lebensunterhalt sorgen. Diese besonderen Menschen und ihre Arbeit wollen wir hier vorstellen.

Uns liegt es besonders am Herzen die Projekte nachhaltig zu gestalten und eine Perspektive bereitzustellen, die keine andauernde finanzielle Unterstützung aus Deutschland vorsieht. Um solche Strukturen zu schaffen ist es jedoch ein weiter Weg, deshalb können wir momentan jeden Euro gebrauchen.

 

Nehmt euch ein bisschen Zeit um unsere Partner und Freunde kennen zu lernen, wenn sie sich und ihre Arbeit in wenigen Sätzen vorstellen:

 

 

 

Wir freuen uns über jede Spende an:

 

CVJM Graben-Neudorf- Kambodscha
IBAN: DE04 6605 0101 0108 2532 61

Sopheak

Sopheak kommt aus Battambang. Sie ist gelernte Krankenschwester und möchte nun einen Bachelor im medizinischen Bereich absolvieren. Sie möchte Licht ins kambodschanische Gesundheitssystem bringen (was dringend nötig ist).

Neben dem Kinderprogramm arbeitet sie oft mit YWAM (Jugend mit einer Mission e.V.) vor Ort zusammen und betreut gerne ausländische Teams, die sich für ihr Land interessieren.

Naron

Naron wohnt in Phnom Penh. Sie wohnt mit jüngeren Geschwistern zusammen und kümmert sich im Haus um jeden und alles. Trotzdem verbringt sie die meiste Zeit ihres langen Tages außer Haus, um in zahlreichen Ministries mitzuarbeiten oder diese zu leiten.

Ihre Hauptaufgabe ist zur Zeit das Mitwirken bei einem koreanischen Missionarsehepaar, die eine großartige Arbeit machen für Menschen, die auf dem Müllberg "arbeiten" und leben müssen. Außerdem ist sie immer wieder mit JMEM involviert, vor allem bei der Arbeit mit Wohnungslosen, die oft auch drogenabhängig sind und sich prostituieren müssen, um zu überleben.

 

Naron versprüht gute Laune und hat eine unglaubliche Gabe Menschen anzuleiten. Obwohl sie die Kürzeste von uns allen war, wurde sie schnell zur Reiseleiterin - nicht zuletzt wegen ihres unfassbaren Verhandlungsgeschicks und ihrer Organisationsgabe. Damit hat sie sich auch schnell den Spitznamen "Boss tik tik" eingeheimst, was auf deutsch ungefähr "der kleine Chef" heißt.

Wir bewundern Naran sehr für ihre Hingabe zu Gott und die Konsequenz mit der sie ihr ganzes Leben in seine Hände gibt.

Thida & sokha

Thida und Sokha sind inwzsichen auf eigene Faust in den Vollzeit- Missionsdienst gegangen. Und zwar direkt vor ihrere Haustüre. Sie veranstalten mehrere verschiedene Englischkurse täglich und verschiedene Jugend- und Hauskreise über die Woche hinweg. "Auf eigene Faust" bedeutet hier, dass sie keine Unterstützerkirche oder- organisation im Rücken haben.

Die beiden arbeiten sehr hart, um ein Licht zu sein in ihrem Dorf. Es gibt dort keine Kirche und der Kambodscha-typische Hinduismus- Buddhismus- Mix ist dort stark ausgeprägt. Thida und Sokha schaffen es jedoch immer mehr Kinder und Jugendliche für Jesus zu begeistern.

Sie verlassen sich auf Gott, der sie seit August 2018 (da haben sie ihre Jobs aufgegeben) mit dem Nötigsten versorgt hat. Wir bewundern ihre Hingabe und ihr Vertrauen auf den Herrn. Nicht zu wissen wo im nächsten Monat das Geld herkommen soll ist besonders für uns als wohlhabende Europäer fast unvorstellbar. Gerne senden wir den beiden jeden Monat ein paar Euro zum Leben und unterstützen regelmäßig Aktionen, die sie für das ganze Dorf liebevoll vorbereiten und durchführen.

 

Srey pov

Srey Pov und ihr Mann betreiben ein Internat für benachteiligte Kinder. Sie arbeiten zusammen mit einer christlichen Gemeinde aus der Schweiz. Sie haben sich für einen Standort deutlich außerhalb von Siem Reap entschieden und sind somit weit weg von einer halbwegs  funktionierenden Infrastruktur. Ihren Dienst in den ländlichen Gebieten  und ihr damit verbundenes, persönliches Opferbewundern wir sehr und unterstützen die beiden seit Sommer 2019 sehr gerne.