Kambodscha- Arbeit

des cvjm Graben-neudorf e.V.

Im Jahr 2017 reisten 30 Mitglieder und Freunde des CVJM Graben-Neudorf e.V. für drei Wochen zu einem Missionseinsatz nach Kambodscha. Viele Berichte und Bilder aus diesen spannenden Wochen findet ihr hier.

 

Parallel zu unserer Reise haben wir an einem Gewinnspiel von Globus teilgenommen und einen 5000 € Reisegutschein gewonnen. Mit dem Geld wollen wir einige unserer Freunde aus Kambodscha nach Deutschland einladen. Sie werden um Pfingsten 2018 für drei Wochen in Deutschland sein. Über Veranstaltungen und Möglichkeiten sie kennenzulernen, halten wir euch auf dieser Seite auf dem Laufenden.


In der Zeit in Kambodscha konnten wir viele neue Kontakte knüpfen, Projekte anstoßen und Freundschaften vertiefen. Die Entwicklung der Arbeit vor Ort halten wir in unserem Blog fest.

 

Aus den vielen ermutigenden Begegnungen und genialem Engagement in Kambodscha haben wir einige Projekte ausgesucht, die wir weiterhin langfristig unterstützen wollen. Alle unsere Partner vor Ort arbeiten ohne die Unterstützung einer internationalen NGO oder einer großen Kirche und müssen deshalb neben ihrem Missionarsdasein selbst für ihren Lebensunterhalt sorgen. Diese besonderen Menschen und ihre Arbeit wollen wir hier vorstellen.

Wir freuen uns über jede Spende an:

 

CVJM Graben-Neudorf- Kambodscha
IBAN: DE04 6605 0101 0108 2532 61

Kinderprogramm im Slum in battambang

Portrait Sopheak

SOPHEAK

Sopheak kommt aus Battambang. Sie ist in wenigen Wochen mit ihrer Ausbildung zur staatl. anerkannten Krankenschwester fertig. Sie möchte Licht ins kambodschanische Gesundheitssystem bringen (was dringend nötig ist).

Neben dem Kinderprogramm arbeitet sie oft mit YWAM vor Ort zusammen und betreut gerne ausländische Teams, die sich für ihr Land interessieren.

NAVY

Navy geht momentan in Battambang zur Schule. Sie möchte Krankenschwester werden, sobald sie ihren Abschluss hat. Sie arbeitet neben der Schule und dem Kinderprogramm ehrenamtlich bei einem Arzt, der viele arme Dörfer in der Region medizinisch betreut.

Navy hat immer gute Laune und größer als ihr Grinsen ist wohl nur ihr Herz. :)

Portrait Navi

Chan leak - schule in pursat

Chan Leak ist Missionar im eigenen Land sowie der verantwortliche Visionär und Leiter hinter unserem Schulprojekt und der dazugehörigen Farm, auf deren Gelände die Schule gebaut wurde.

 

Neben einem abgeschlossenen Bibelstudium hat er BWL studiert und eine ausgeprägte Gabe, große Visionen in konkreten, zielgerichteten Schritten umzusetzen. Das wurde uns vor Ort sehr deutlich, als er uns von seiner Vision für eine Dorfgemeinschaft in Pursat, einem abgelegenen Distrikt Kambodschas, erzählt hat. Die Farm und die Schule sind nur zwei Bereiche der Entwicklungs- und Missionsarbeit, die er dort leistet. Darüber hinaus gibt es erste konkrete Schritte, um die meist arbeitslose Bevölkerung dort in ein gemeinschaftliches Farmprojekt zu involvieren, das für alle fair und von Nutzen ist.

 

Bisher hat Chan Leak seine missionarische Arbeit durch Gelegenheitsarbeiten selbst finanziert. In Kambodscha ist es nicht wie bei uns üblich, dass ein Missionar von seiner Heimatgemeinde entsandt und finanziert wird. Deswegen haben wir nach unserem Einsatz beschlossen, ihn durch Spender und von den von unserem Einsatz übrigen Spendengeldern im Kambodscha-Topf monatlich zu unterstützen.

Chan Leak

Naran

Naran wohnt in Phnom Penh. Sie wohnt mit jüngeren Geschwistern zusammen und kümmert sich im Haus um jeden und alles. Trotzdem verbringt sie die meiste Zeit ihres langen Tages außer Haus, um in zahlreichen Ministries mitzuarbeiten oder diese zu leiten.

Ihre Hauptaufgabe ist zur Zeit das Mitwirken bei einem koreanischen Missionarsehepaar, die eine großartige Arbeit machen für die Menschen, die auf dem Müllberg "arbeiten" und leben müssen. Außerdem ist sie immer wieder mit JMEM involviert, vor allem bei der Arbeit mit Wohnungslosen, die oft auch drogenabhängig sind und sich prostituieren müssen, um zu überleben.

 

Naran versprüht gute Laune und hat eine unglaubliche Gabe Menschen anzuleiten. Obwohl sie die Kürzeste von uns allen war, wurde sie schnell zur Reiseleiterin - nicht zuletzt wegen ihres unfassbaren Verhandlungsgeschicks und ihrer Organisationsgabe. Damit hat sie sich auch schnell den Spitznamen "Boss tik tik" eingeheimst, was auf deutsch ungefähr "der kleine Chef" heißt.

Wir bewundern Naran sehr für ihre Hingabe zu Gott und die Konsequenz mit der sie ihr ganzes Leben in seine Hände gibt.

Naron Portrait

Thida & sokha

Sotheeda

Thida wohnt in einem kleinen Dorf in der Nähe von Siem Reap. Sie ist Lehrerin und muss viele Stunden täglich arbeiten, um die Familie zu ernähren. Neben ihrem Beruf gibt sie jeden Tag drei Stunden kostenlosen Englischunterricht für Kinder und Jugendliche. Friedhelm hat sie kennen gelernt, weil er sie als Übersetzerin für seine Gesundheitshelferschule engagiert hatte. Nach kurzer Zeit ist sie jedoch als Schülerin bei ihm eingestiegen.

Sokha, Thidas Mann, arbeitet gelgentlich als Tuk Tuk- Fahrer, ist aber meistens Zuhause, um sich um den gemeinsamen Sohn Moses (links im Bild) und viele andere Kinder im Dorf zu kümmern.

 

Die beiden arbeiten sehr hart, um ein Licht zu sein in ihrem Dorf. Es gibt dort keine Kirche und der Kambodscha-typische Hinduismus- Buddhismus- Mix ist dort stark ausgeprägt. Thida und Sokha schaffen es jedoch immer mehr Kinder und Jugendliche für Jesus zu begeistern. Sie haben eine Art Jugendkreis gegründet und fahren jede Woche mit einer wachsenden Truppe nach Siem Reap in den Gotteesdienst. Außerdem findet gelegentlich ein Hauskreis für Erwachsene statt. Dort versuchen sie die Bibel für die Menschen in ihrem Dorf zugänglich zu machen.